Ein Arbeitsplatz für Wissensarbeit, der Dokumente, E-Mail, Aufgaben und Termine miteinander verbindet — statt sie auf fünf Programme zu verteilen.
Das Problem
Wissensarbeit zerfällt in Werkzeuge, die nichts voneinander wissen. Eine Mail nennt ein Dokument, das man separat suchen muss. Eine Aufgabe entsteht aus einer Nachricht, aber die Verbindung geht verloren. Numa sollte diese Zusammenhänge erhalten.
Die Idee: zwei Modi auf denselben Dateien
Board-Modus — Dateien liegen frei auf einer Fläche und werden angeordnet, wie man denkt: ein Projekt, ein Lebensbereich, ein Thema. Ein Kontext, den man sehen kann.
Cursor-Modus — derselbe Ordner strukturiert wie in einem Code-Editor, mit KI-gestützter Bearbeitung. Eine Arbeitsanweisung auf Grundlage eines Rundschreibens überarbeiten, und die abhängige Leistungsbeschreibung gleich mitziehen.
Beide Modi arbeiten auf echten Dateien im Dateisystem. Local-first, lauffähig ohne Internet, nicht an einen einzigen KI-Anbieter gebunden.
Was entstanden ist
Eine Desktop-Anwendung mit Tauri, React und TypeScript. Chat mit @-Erwähnungen für Dateien, Diff-Ansicht mit Übernehmen-Knopf, Verarbeitung von PDF, Word, Excel und PowerPoint mit jeweils eigener Diff-Darstellung. Zuletzt ein Agent-Framework mit Subagenten, die parallel arbeiten.
Was ich dabei gelernt habe
Dass fünf Produkte gleichzeitig anzufangen keine Produktstrategie ist. Und dass ein Prototyp Vertrauen braucht — Numa hat einmal einen eigenen Text überschrieben, danach gab es automatische Sicherungskopien vor jeder Änderung.
Status
Eingestellt. Entwickelt ab Oktober 2025, 85 Commits, letzte inhaltliche Arbeit Anfang November 2025. Die Grundidee lebt im AI Workplace weiter — dort team-first statt workspace-first gedacht.